Von Britta Schultejans
Schongau - Nach der mutmaßlichen Amoktat am Mittwoch im Welfen-Gymnasium im oberbayerischen Schongau sitzt der Schock tief. Die Welle der Anteilnahme hält an – auch auf Instagram finden sich viele bewegende Worte der Trauer und des Mitgefühls.
"Die Bilder dieses Tages werden uns noch lange begleiten", schrieb der Erste Bürgermeister, Thomas Schleich, auf Instagram: "Ein Tag, der uns alle verändert hat".
Zwei 13 Jahre alte Schülerinnen waren schwer verletzt worden, als sie - mutmaßlich von einem 16 Jahre alten, ehemaligen Mitschüler - mit einem Messer attackiert wurden.
"Was wir am Welfen-Gymnasium erleben mussten, ist das, wovor wir uns alle immer am meisten gefürchtet haben", schrieb Schleich, dankte den Einsatzkräften und versprach Schülern, Eltern und Lehrern: "Wir lassen Euch jetzt nicht allein."
An dem Gymnasium geht am Donnerstag, einen Tag nach der Gewalttat, die Schule weiter. Zur Tagesordnung übergehen wolle man aber nicht, sagte ein Sprecher des zuständigen Landratsamtes.
Kriseninterventionsteams sollen für Gespräche vor Ort sein und den Schülern und Lehrern helfen, um das zu verarbeiten, was am Mittwoch an ihrer Schule geschehen ist.
"Wir werden Zeit brauchen", schrieb der Bürgermeister. "Aber wir werden diesen Weg gemeinsam gehen."