Nach Faschingsumzug in Niederbayern: 17-Jähriger von Tätern in Kostümen ausgeraubt

Von Roland Beck und Benedikt Zinsmeister

Pfeffenhausen - Ein Jugendlicher ist nach dem traditionellen Faschingsumzug im niederbayerischen Pfeffenhausen (Landkreis Landshut) überfallen worden.

In Pfeffenhausen ist ein 17-Jähriger nach dem Faschingsumzug von einer Gruppe bedrängt und ausgeraubt worden. Die Kripo Landshut ermittelt. (Symbolbild)  © Michael Reichel/dpa

Die drei bis vier Täter erbeuteten Bargeld, wie die Polizei mitteilte. Der Vorfall ereignete sich am Dienstag gegen 18.45 Uhr in der Bachstraße in der Nähe der Kirche St. Martin.

Der 17-Jährige habe dort seine Notdurft verrichtet, als er unvermittelt von hinten gepackt und festgehalten worden sei. Währenddessen hätten zwei weitere Personen ihn nach seinem Geldbeutel durchsucht.

Den bisherigen Erkenntnissen zufolge entwendeten die Unbekannten einen höheren dreistelligen Bargeldbetrag und flüchteten anschließend.

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Das Opfer blieb laut Polizei körperlich unverletzt.

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Die Kriminalpolizeiinspektion Landshut übernahm die Ermittlungen und sucht nach einer Gruppe von drei bis vier Beteiligten. Ein Detail sticht dabei hervor: Einer der Täter soll ein Bundeswehr-Kostüm getragen und blonde Haare gehabt haben.

Zudem soll bei der Tatausführung ein jüngeres blondes Mädchen anwesend gewesen sein. Ob und wie sie an dem Überfall beteiligt war, ist derzeit noch unklar.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizeiinspektion Landshut unter 087192520 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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