Stadt nach Blitzeinschlag geteilt: Bahnschranke trennt Anwohner

Von Marcel Gnauck, Friederike Hauer

Harburg - Nach einem Blitzeinschlag funktionierten in einem schwäbischen Städtchen im Landkreis Donau-Ries die Schranken an zwei Bahnübergängen zeitweise nicht mehr.

Eine Bahnschranke teilt eine Ortschaft in Schwaben in zwei Hälften. (Symbolbild)  © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Der Ort war faktisch zweigeteilt, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Wemdinger Straße und die Mündlinger Straße sind die einzigen Straßen, die die Westhälfte des Ortes mit der Osthälfte verbinden.

Für die Anwohner von Harburg bedeutet zunächst einen kilometerlangen Umweg. Laut einem Polizeisprecher war am Morgen die Straßenmeisterei im Einsatz, um eine Umleitung einzurichten.

"Für Fußgänger und Radfahrer besteht die Möglichkeit, die Bahntrasse an der Brünseer Straße über die dortige Unterführung zu queren", so die Polizei.

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Ein Techniker der Deutschen Bahn wurde informiert. Aufgrund der Vielzahl an Störungen brauchte der jedoch etwas Zeit. Gegen 8.15 Uhr war die Störung schließlich behoben und alle Bahnübergänge konnte wieder von Autos genutzt werden.

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In einer Mitteilung betonte die Polizei, dass das Nutzen von Schleichwegen und das Umfahren von geschlossenen Bahnschranken in solchen Fällen immer verboten ist.

Erstmeldung 8.32 Uhr, zuletzt aktualisiert 10.34 Uhr

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