Drama im Revier: Jäger will Hochsitz verlassen, dann löst sich plötzlich ein Schuss
Von Charlotte Haft und Benedikt Zinsmeister
Hemau - Ein Jäger ist in Bayern von einem Schuss aus seinem Jagdgewehr getroffen und schwer verletzt worden.
Der Schuss löste sich unbeabsichtigt aus, wie die Polizei mitteilte.
Das Gewehr des 54-jährigen Jägers aus Regensburg fiel demnach auf den Boden, als er einen Hochsitz verlassen wollte, um ein erlegtes Wildschwein zu bergen.
Dabei löste sich der Schuss, der den Mann am Fuß traf.
Ein befreundeter Jagdpächter, der mit dem 54-Jährigen am späten Sonntagabend in seinem Revier m Bereich Hemau (Kreis Regensburg) unterwegs war, leistete den Angaben zufolge Erste Hilfe und rief den Rettungsdienst.
Der Jäger aus Regensburg wurde in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand laut Polizei "zu keinem Zeitpunkt".
Warum das Jagdgewehr auf den Boden fiel, sei noch unklar. Fremdverschulden könne aber ausgeschlossen werden. Die Polizeiinspektion Nittendorf hat die Ermittlungen zur Klärung des Unfalls aufgenommen.
Titelfoto: Silas Stein/dpa
