Unfall mit Pyro-Kracher: Auch Not-OP kann Sehkraft von Jugendlichem nicht mehr retten
München - Ein tragischer Leichtsinn hat das Leben eines Jungen Menschen dauerhaft beeinträchtigt. Er hantierte mit einem pyrotechnischen Gegenstand.
Das teilte die Münchner Polizeidirektion am Montag mit. Demnach ereignete sich der Vorfall am späten Samstagabend gegen 20.30 Uhr.
Der nicht konkreter genannte Gegenstand zündete und verletzte den jungen Mann offenbar massiv im Gesichtsbereich.
Der Jugendliche habe daraufhin selbst die Polizei über den Notruf 110 alarmiert.
"Der ebenfalls hinzugezogene Rettungswagen verbrachte den Jugendlichen daraufhin in ein Krankenhaus, wo trotz sofortiger Operation eine dauerhafte Sehbeeinträchtigung nicht verhindert werden konnte", teilten die Beamten mit.
Offensichtlich war ein nicht sachgemäßer Umgang mit der Pyrotechnik Grund für den Unfall.
Die Polizei München warnt in diesem Zusammenhang erneut, dass der Umgang mit derartigen Gegenständen eine erhebliche Gefahr darstellen kann, wie der aktuelle Fall zeigt.
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