Winterdienst kracht gegen Haus, Lkw verliert Kontrolle: Zig Unfälle nach Neuschnee
München - Neuschnee hat zum Start der Woche in Bayern für Chaos auf den Straßen gesorgt. Vor allem schwere Fahrzeuge wie Lkw und Räumfahrzeuge kamen ins Rutschen.
In Oberasbach (Landkreis Fürth) kam es in den frühen Morgenstunden zu einem spektakulären Unfall.
Ein Fahrzeug des Winterdienstes kam auf der schneebedeckten Rothenburger Straße in Schleudern und krachte gegen die Bordsteinkante. Anschließend kippte das tonnenschwere Gefährt gegen ein Wohnhaus.
Glücklicherweise kam niemand zu Schaden, der Fahrer blieb unverletzt und konnte sich selbst befreien, so die Polizei. Am Haus entstand ein enormer Sachschaden, der zunächst nicht näher beziffert werden konnte. Die Bergung wird wohl den Vormittag über andauern.
Auch die Helfer hatten keine leichte Anfahrt: "Wie alle Verkehrsteilnehmer haben wir natürlich auch mit der Witterung zu kämpfen. Aber wir helfen, wo wir können", erklärt der Verkehrsleiter des Bergeunternehmens, Marco Barth, gegenüber der Agentur News5.
Lange Staus in Bayern: Unfall auf A3, A6, A8 und A93
Im Kreis Ansbach verlor ein Lkw in der Nacht auf Montag auf der A6 bei Feuchtwangen die Kontrolle. Der Lastwagen rutschte auf der spiegelglatten Straße und gegen eine Leitplanke, berichtete die Polizei. Der Fahrer wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Auch in der Oberpfalz verunglückten mehrere Lastwagen. So blockierten Lkw die A6 bei Sulzbach-Rosenberg in Richtung Pilsen und die A93 zwischen Regensburg-Süd und Kreuz Regensburg. Auch die A3 bei Neumarkt musste in Richtung Regensburg gesperrt werden.
In Oberbayern rutschte ein Lkw auf der A8 am Irschenberg eine Böschung hinunter. Dabei verlor er rund 18.000 Liter flüssigen Kalk. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 150.000 Euro.
Bei zahlreichen weiteren witterungsbedingten Unfällen blieb es größtenteils bei Blechschäden, so die Polizei und mahnte zur Vorsicht im Berufsverkehr.
Titelfoto: Bildmontage: NEWS5 / David Oßwald, NEWS5 / Markus Zahn

