Von Catharina Zelt, Irena Güttel
München - Teils heftige Gewitter und Starkregen haben den Einsatzkräften in mehreren Regionen Bayerns eine geschäftige Nacht beschert.
Vor allem in Oberfranken, Unterfranken und Oberbayern seien einige Bäume umgestürzt, Straßen überflutet und Sturmschäden gemeldet worden, teilten Feuerwehr und Polizei mit. Insgesamt blieb es aber verhältnismäßig ruhig.
In Oberfranken mussten die Einsatzkräfte laut Polizei rund 30 Mal wegen Straßenüberschwemmungen und voll gelaufenen Kellern ausrücken. Im Norden Oberbayerns stürzten nach Angaben der Polizei während der Unwetter zwei Bäume um.
Besonders betroffen von den Unwettern war Aschaffenburg. In der unterfränkischen Stadt konnte die Kanalisation den vielen Regen nicht mehr fassen. Mehrere Kanaldeckel wurden laut Polizei herausgedrückt, Straßen wurden überflutet. Die Straßen Südring und Goldbacher Viadukt waren am Morgen nach wie vor nicht oder nur teilweise befahrbar, wie die Stadtverwaltung mitteilte.
Der Bahnverkehr im Raum Aschaffenburg war laut DB Regio wegen Blitzeinschlägen in einem Stellwerk und einer Weichenstörung am frühen Morgen vorübergehend lahmgelegt.
Dadurch sei der Zugverkehr zwischen Gemünden, Aschaffenburg und Frankfurt am Main erheblich beeinträchtigt worden. Die Streckensperrung konnte dann aber noch am Morgen behoben werden.