90.000 Haushalte betroffen: Mieterhöhungen bei degewo und Co.

Von Matthias Arnold

Berlin - Auf rund 90.000 Miethaushalte bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen in Berlin kommen in den kommenden Wochen höhere Mieten zu.

Mieter bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen müssen sich auf Mieterhöhungen einstellen.  © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Die Erhöhungen bewegten sich im Schnitt zwischen 15 und 30 Euro pro Haushalt, sagte der Sprecher der sieben landeseigenen Wohnungsunternehmen, Ingo Malter. 

Die Spanne reicht demnach von einigen Cent bis zu über 100 Euro mehr Monatsmiete bei bestimmten größeren Wohnungen mit mehr als 100 Quadratmetern. Alle Verabredungen zu Obergrenzen würden eingehalten, betonte Malter. 

Der Zeitpunkt der Ankündigungen habe nichts mit der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus zu tun, sagte er. Dabei war die Linke stärkste Kraft geworden. Die Partei strebt einen Mietendeckel auch für die landeseigenen Wohnungsunternehmen an. 

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Malter verwies auf die stark gestiegenen Bau- und Instandhaltungskosten in den vergangenen Jahren. Zwischen 2016 und 2025 hätten sich die Kosten für Instandsetzung um mehr als 93 Prozent erhöht.

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Die Mieten bei den sieben landeseigenen Unternehmen seien hingegen im selben Zeitraum um lediglich rund 22 Prozent gestiegen. Sie bewegten sich im Bestand derzeit eigenen Schätzungen zufolge im Schnitt zwischen 7,25 Euro und 7,55 Euro pro Quadratmeter netto kalt.

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