Berlin - Nach einem Messerangriff auf einen Jugendlichen in einer Gemeinschaftsunterkunft in Berlin-Spandau hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen.
Der 32-Jährige soll noch im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.
Warum der Konflikt in der Nacht auf den 19. Mai eskalierte, ist noch ungeklärt.
Der mutmaßliche Angreifer soll den 15-Jährigen gegen 1.10 Uhr in dem Flüchtlingsheim an der Straße Freiheit mit einem Messer in den Rücken gestochen haben. Anschließend flüchtete der 32-Jährige zu Fuß.
Noch vor dem Eintreffen der Polizei leisteten Bewohner Erste Hilfe.
Der 15-Jährige wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert wurde.
Lebensgefahr bestehe nicht, hieß es. Bereits in der Vergangenheit seien der Jugendliche und der 32-Jährige in Streit geraten. Die Ermittlungen dauern an.