Badewetter in Berlin, doch diese Parasiten können den Spaß verderben
Berlin - Alle Berliner Badegewässer sind derzeit zum Baden freigegeben. Ganz unbeschwert ist der Sprung ins kühle Nass jedoch nicht: An einigen Seen können Zerkarien auftreten.
An heißen Tagen bieten Berlins Badeseen wie der Müggelsee, die Havel oder der Wannsee eine willkommene Abkühlung. Badegäste sollten jedoch nicht nur auf die Wasserqualität achten: Nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Soziales (Lageso) gab es Meldungen über das Auftreten von Zerkarien.
Dabei handelt es sich um Larven bestimmter Saugwürmer, die beim Kontakt mit der Haut sogenannte Badedermatitis auslösen können. Die Folge sind meist juckende Hautreizungen, in einzelnen Fällen auch allergische Reaktionen mit Hautausschlag.
Demnach gingen Meldungen zum Jungfernheideteich, zum Teufelssee und zum Schlachtensee ein.
Allerdings können die Larven nur zwei bis drei Tage im Wasser überleben. Die Gefahr beim Baden eine Badedermatitis zu bekommen, ist somit zeitlich sehr begrenzt und nicht vorhersehbar.
Laut Lageso werden Berlins Badestellen während der Saison regelmäßig kontrolliert. Die jüngsten Untersuchungen zeigen: Alle ausgewiesenen Badegewässer erfüllen derzeit die Anforderungen für eine ausgezeichnete Wasserqualität. Die Messungen werden weiterhin alle 14 Tage durchgeführt.
Titelfoto: Paul Zinken/dpa
