Berlin öffnet Türen: Diese Orte laden zum Aufwärmen ein

Von Anja Sokolow

Berlin - Der Kälte für ein paar Stunden entkommen, sich ein wenig aufwärmen und das alles, ohne Geld auszugeben: Das ist in Berlin an vielen Orten möglich.

Besonders wohnungslose Menschen fehlt es oft an geschützten Orten zum Aufwärmen.  © Arne Dedert/dpa

Zum Beispiel in den beiden Standorten der Zentral- und Landesbibliothek. "Zu uns kann man auch ohne Eintritt oder Ausweis kommen. Wir sind ein konsumfreier Ort", sagt Sprecherin Milena Jovanović.

In der Amerika-Gedenkbibliothek werde etwa momentan gern der Salon genutzt. Dort könne man sich aufhalten und Zeitungen lesen, sagte die Sprecherin.

Die Zentral- und Landesbibliothek ist Mitglied im Netzwerk der Wärme - einem Verbund von Orten des Austauschs, der Hilfe und Begegnung in ganz Berlin. Das Netzwerk richtet sich an die verschiedensten Zielgruppen, unter anderem Familien, Senioren oder auch Menschen ohne eigenes Zuhause.

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Für letztere sind im Netzwerk 155 Einrichtungen aufgelistet, neben den Tageseinrichtungen für Obdachlose auch zahlreiche Stadtteilzentren, weitere Bibliotheken oder auch Kiezklubs.

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Der Bezirk Treptow-Köpenick hatte im Januar bereits auch explizit auf seine elf kommunalen Kiezklubs hingewiesen. Diese stünden im Bezirk Treptow-Köpenick tagsüber als Orte der Wärme für alle interessierten Menschen zur Verfügung.

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