Comeback für Berliner Beton-Giganten: So könnte das ICC bald aussehen!

Berlin - Lange stand das Internationale Congress Centrum (ICC) in Berlin still. Nun rückt die Wiederbelebung des ikonischen Gebäudes ein großes Stück näher.

So stellen sich die Planer das sanierte ICC vor.  © GRAFT GmbH_Max Dudler GmbH

Seit 2014 steht das denkmalgeschützte ICC im sogenannten Stillstandsbetrieb – jetzt soll daraus ein einzigartiger Ort für Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft werden, wie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen mitteilte. Ziel ist ein öffentlich zugängliches Quartier, das sieben Tage die Woche geöffnet ist und weit über die frühere Kongressnutzung hinausgeht.

Hinter dem Projekt stehen renommierte Player der Branche – darunter Architekten, Stadtplaner, Bauexperten und Projektentwickler. Gemeinsam wollen sie das ICC fit für die Zukunft machen.

Nach Angaben der Projektpartner könnte das Vorhaben um die 400 Millionen Euro kosten. Erste Baumaßnahmen sind frühestens ab 2029 denkbar.

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Bevor es jedoch losgeht, müssen noch zentrale Fragen geklärt werden – von Baurecht und Finanzierung über Denkmalschutz bis hin zum konkreten Nutzungs- und Betriebskonzept.

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Vom Symbol des Stillstands zu Berlins neuem Mega-Projekt

Aus dem Saal 1 soll ein moderner Konzertsaal werden. Es gibt bereits Überlegungen, dass die Berliner Philharmonie ins ICC einzieht.  © GRAFT GmbH_Max Dudler GmbH

Im Inneren des riesigen ICC soll ein komplett neues Stadtquartier entstehen. Der große Saal wird künftig flexibel für Konzerte, Shows und Events genutzt, während Saal 2 zu einem offenen Ausstellungs- und Erlebnisraum umgebaut wird. Dazu kommen Gastronomie, Bars, Studios und Galerien.

Eine Passage soll das ICC künftig von Nord nach Süd verbinden – eine Art Boulevard mitten durch das Gebäude.

Auch draußen tut sich einiges. Auf den angrenzenden Grundstücken am Messedamm sind neue Gebäude geplant. Direkt neben dem ICC soll ein großes Hochhaus entstehen – mit Hotel, Wohnungen und Büros.

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Über die endgültige Vergabe soll das Abgeordnetenhaus voraussichtlich erst 2028 entscheiden.

Bis dahin verschlingt der Gebäudekomplex mit rund 80 Sälen und mehr als 210.000 Quadratmetern Fläche jedes Jahr rund zwei Millionen Euro.

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