Berlin - Vor der CDU-Parteizentrale in Berlin-Tiergarten ist am frühen Montagabend ein mit einem Schwert bewaffneter Mann festgenommen worden.
Einen entsprechenden Polizeieinsatz bestätigte ein Sprecher des Lagedienstes auf Nachfrage von TAG24.
Wie die Polizei auf X mitteilte, wurden die Einsatzkräfte gegen 17 Uhr in die Klingelhöferstraße alarmiert.
Dort nahmen sie gegen 18.30 Uhr einen Mann mit einem Schwert in der Hand fest. Zuvor hatte dieser vor dem Haupteingang des Konrad-Adenauer-Hauses gedroht, sich das Leben nehmen zu wollen.
Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) habe den etwa 40-Jährigen überwältigen könne, hieß es weiter. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Die Umgebung soll nach Informationen der "Bild"-Zeitung weiträumig abgesperrt worden sein.
Der Grund: Der Mann habe dem Blatt zufolge behauptet, Sprengstoff bei sich zu haben.
Der Sprecher konnte auf Nachfrage zunächst keine weiteren Angaben machen. Ein Bezug zum Konrad-Adenauer-Haus bestehe nach derzeitigen Erkenntnissen nicht, informierte die Polizei auf X.
Normalerweise zieht die Redaktion es vor, nicht über Suizidabsichten zu berichten. Da der Vorfall aber mit einem größeren SEK-Einsatz in Zusammenhang steht, hat sich die Redaktion entschieden, es zu thematisieren.
Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, bei der Telefonseelsorge findet Ihr rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.