Berlin - Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei musste in der Nacht zu Dienstag nach Berlin-Lichtenberg ausrücken, um einen Mann festzunehmen.
Der 42-Jährige wurde bei dem Einsatz verletzt und musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden, wie die Behörde mitteilte. Anschließend wurde er der Kripo übergeben und soll am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt werden.
Der Tatverdächtige soll zuvor gegen 17 Uhr einen 25-Jährigen in seine Wohnung in der Simon-Bolivar-Straße gelockt haben.
Dort habe der 42-Jährige dann die Herausgabe von Handy und Laptop seines Opfers gefordert, mit den dazugehörigen Passwörtern.
Als der 25-Jährige dies verweigerte, soll er zunächst mit einem Besenstiel verprügelt und mit einer Machete von dem mutmaßlichen Täter bedroht worden sein. Als das offenbar nicht die gewünschte Wirkung zeigte, habe dieser eine Maschinenpistole hervorgeholt und vor den Augen des Geschädigten geladen.
Der gab daraufhin seinen Widerstand auf und kam der Aufforderung des Räubers nach. Gegen 21 Uhr durfte er die Wohnung schließlich wieder verlassen und konnte die Polizei über den Vorfall im Ortsteil Alt-Hohenschönhausen informieren. Der 25-Jährige erlitt mehrere Hämatome, musste jedoch nicht ärztlich versorgt werden.
Das alarmierte SEK nahm den 42-Jährigen am Tatort im Hausflur fest und stellte dabei auch die beschriebene Maschinenpistole samt Munition sicher. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Erstmeldung von 10.03 Uhr, aktualisiert um 12.57 Uhr.