Mega-Fund bei Kokstaxi-Razzia in Berlin: Polizei gelingt Schlag gegen Drogen-Quintett
Berlin - Im Kampf gegen sogenannte Kokstaxis hat die Berliner Polizei bei großangelegten Durchsuchungen Drogen, Bargeld und eine Schusswaffe sichergestellt.
Es seien am Donnerstag insgesamt rund 50 Kilogramm Cannabis, 500 Gramm Kokain und rund 100.000 Euro Bargeld beschlagnahmt worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag gemeinsam mit.
Zudem fanden die Ermittler eine scharfe Pistole samt Munition und Mobiltelefone sowie Datenträger.
Ein 24 Jahre alter Beschuldigter wurde einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ und diesen in Vollzug setzte. Vier weitere Tatverdächtige im Alter von 20 bis 41 Jahren stehen ebenfalls im Fokus der Ermittlungen.
Den fünf Männern wird vorgeworfen, spätestens seit 2024 mit sogenannten Kokstaxis illegal mit Kokain gehandelt zu haben. Dabei sollen Drogen nach Bestellung über das Internet in unauffälligen Kleinwagen direkt an Kunden ausgeliefert worden sein.
An der Razzia am Donnerstag waren rund 170 Einsatzkräfte beteiligt. Sie durchsuchten insgesamt zehn Objekte in den Stadtteilen Charlottenburg, Lichterfelde, Grunewald, Alt-Treptow, Rummelsburg, Zehlendorf und Wilmersdorf. Die Ermittlungen dauern an.
Titelfoto: Christoph Soeder/dpa
