Berlin - Bei einem Boxkampf in Berlin-Pankow sind am Samstagnachmittag die Fäuste geflogen - allerdings nicht nur im Ring.
Denn nach dem Fight kam es im Sportkomplex Paul-Heyse gegen 15.40 Uhr im Publikum zu einem Streit zwischen gegnerischen Anhängern der Boxer, der sich schnell zu einem weiteren Faustkampf ausweitete, wie die Polizei mitteilte.
Bei der Auseinandersetzung im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden nach Angaben der Behörde insgesamt acht Personen leicht verletzt, darunter sechs Erwachsene, ein Jugendlicher und ein Kind.
Die Verletzten wurden vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und mussten nicht ins Krankenhaus gebracht werden.
Nach ersten Erkenntnissen soll während der wüsten Prügelei auch mit Mobiliar geworfen und Reizstoff versprüht worden sein.
Die Feuerwehr war mit 28 Einsatzkräften in der Paul-Heyse-Straße vor Ort, während die Polizei mit 40 Beamten auflief.
Waren Berliner Clans in Prügelei verwickelt?
Nach unbestätigten Informationen vom Ort des Geschehens sollen in den Vorfall Mitglieder zweier Berliner Clans verwickelt gewesen sein, was auch die relativ hohe Anzahl an Polizisten erklären würde.
Vor Ort wurden mehrere Strafanzeigen aufgenommen. Zu den genauen Hintergründen des Vorfalls konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.