Brandstifter schlägt zum zweiten Mal in Berliner Schule zu
Berlin - Am Mittwochabend musste die Feuerwehr zu einem Brand in einer Schule in Berlin-Charlottenburg ausrücken – nicht zum ersten Mal.
Gegen 19.15 Uhr wählte der Leiter der Einrichtung in der Olbersstraße den Notruf, nachdem ein Brandmelder im ersten Stockwerk des Gebäudes Alarm geschlagen hatte, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.
Die Brandbekämpfer konnten das Feuer rasch löschen. Während des Einsatzes wurde festgestellt, dass in zwei Toiletten zudem jeweils die Papierkörbe entzündet worden waren. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor dem Vorfall soll eine Zeugin in den frühen Abendstunden einen dunkel gekleideten Mann auf dem Schulhof gesehen haben. Die Polizei prüft, ob der Verdächtige mit den Zwischenfällen in Verbindung steht.
Bereits am Dienstag musste die Feuerwehr mehrere Brände in den Räumlichkeiten der Schule löschen, die offensichtlich mutwillig gelegt wurden.
Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamts hat inzwischen die Ermittlungen zu den mutmaßlichen Brandstiftungen übernommen.
Titelfoto: Julian Stratenschulte/dpa
