Polizei findet Drogenplantage, weil es dem Nachbarn stinkt

Berlin - Manche können sich einfach nicht riechen. Dieser Nachbar in Hellersdorf offenbar nicht nur seinen Nachbarn, sondern vor allem seine Pflanzen. Der ständige Gras- bzw. Cannabisgeruch wurde offenbar zu viel. Die logische Folge: ein Anruf bei der Polizei.

Die Polizei erhielt einen Hinweis und schaute sich genauer um.  © Facebook/Polizei Berlin

Wie die Beamten bei Facebook berichten, erhielten sie einen Hinweis, und dieser hatte es in sich: Gewächshäuser, grelles Licht und ein intensiver Cannabis-Geruch sollen auf einen großangelegten Anbau hingedeutet haben.

Also schauten sich die Gesetzeshüter auf dem Privatgrundstück mal genauer um - und wurden fündig. Die Polizisten entdeckten tatsächlich eine Cannabis-Plantage. Sie mussten allerdings auch nur der Nase nach, berichten sie von "einem Geruch, den man wohl kaum überriechen konnte".

Kurios: Für den Besitzer ist es offenbar nicht das erste Vergehen dieser Art. Auf genau jenem Grundstück gab es bereits eine Plantage.

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Nicht weniger ungeschickt stellte sich dieser Tatverdächtige an. Zuvor wurde ein angeblicher Lottogewinn für einen fast 90-Jährigen zur teuren Falle: Innerhalb weniger Wochen hob der Senior rund 30.000 Euro ab, um angebliche Gebühren für seinen "Gewinn" zu bezahlen.

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Ob das noch als Eigenbedarf durchgeht? Wohl kaum.  © Facebook/Polizei Berlin

Flucht vor Polizei dauert nicht lange

Bei einer weiteren Geldabholung wartete allerdings die Polizei bereits. Der Verdächtige flüchtete zwar auf einem E-Scooter, lange dauerte die Flucht aber nicht. Die Polizei entdeckte erst den abgestellten Scooter, eine offene Haustür sowie den Verdächtigen im vierten Stock.

Noch besser aber: In einem Müllcontainer fanden die Beamten zudem seine Bauchtasche – mit Bargeld und Drogen.

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