Berlin - Augen auf beim Drogenkauf! Obwohl ein Polizeiauto direkt in Sichtfeld war, ließen sich ein Drogenverkäufer und sein Kunde in Kreuzberg nicht davon abhalten ihr Geschäft abzuwickeln.
Wie die Polizei auf Facebook berichtet, fiel ihnen der Wagen am Samstagabend auf. Der Fahrer stieg aus, traf sich vor einer Bar mit einer anderen Person, um dann doch ein paar Schritte zu gehen. Dabei erfolgte die Übergabe. Schließlich gingen beide wieder getrennte Wege.
Ungünstig nur: Die Polizei konnte alles ganz genau beobachten. Noch ungünstiger: Einer der beiden ging direkt auf den Polizei-Sprinter zu.
Leugnen lohnte sich nicht und so gab die Person sofort zu, gerade erst das bei der Kontrolle gefundene Cannabis gekauft zu haben. Daraufhin schauten sich die Beamten auch den Autofahrer genauer an - und wurden wenig überraschend fündig.
Im Auto entdeckten sie nicht nur Cannabis, sondern "ein buntes Sammelsurium verschiedener Drogen", teilte die Polizei mit.
In Prenzlauer Berg wiederum zeigte sich mal wieder, dass man beim Autofahren das Handy besser links liegen lassen sollte. Weil die Polizei genau beobachten konnte, wie Renault-Fahrer während der Fahrt telefonierte, folgte zu seinem Ungunsten die Verkehrskontrolle.
Polizei findet auch in Wohnung Drogen
Dabei kam nicht nur heraus, dass der ausländische Führerschein nicht umgeschrieben war, sondern er noch jede Menge Drogen im Gepäck bei sich hatte. Vor allem beim Blick in die Sporttasche hinterm Beifahrersitz staunten die Beamten nicht schlecht: Cannabis, Kokain, Crack, Ketamin, vermutlich LSD sowie zahlreiche Tabletten, mutmaßlich Ecstasy - es war fast alles dabei.
Dazu wurden auch zwei Handys, Bargeld, sowie ein Tierabwehrspray gefunden. Doch selbst war noch nicht alles. Auch die anschließende freiwillige Wohnungsdurchsuchung lohnte sich - für die Beamten. Sie stellten weitere Drogen sicher.