Raser nach wilder Flucht gestoppt: Polizei macht skurrilen Fund

Berlin - Bei einem 29-jährigen Raser hat die Berliner Polizei in der Nacht auf Mittwoch in Niederschöneweide einen skurrilen Fund gemacht: Der Verkehrssünder hatte neben diversen Drogen auch künstlichen Urin dabei.

In Niederschöneweide floh in der Nacht ein 29-Jähriger vor einer Verkehrskontrolle. (Symbolbild)
In Niederschöneweide floh in der Nacht ein 29-Jähriger vor einer Verkehrskontrolle. (Symbolbild)  © Jan Woitas/dpa

Wie die Polizei mitteilte, fiel Einsatzkräften gegen 1.15 Uhr an der Michael-Brückner-Straße ein Mietwagen auf, dessen Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit Richtung Schnellerstraße jagte.

Als der 29-Jährige die Polizei bemerkte, gab er Vollgas und versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen. Die Beamten nahmen mit Blaulicht und Signalhorn die Verfolgung auf.

An der Fließstraße stoppte eine Baustelle die Flucht des Mannes. Bei der Kontrolle rochen die Beamten Alkohol und stellten drogentypische Auffälligkeiten fest. Ein Test ergab 0,4 Promille.

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Die Durchsuchung des Mietwagens förderte Betäubungsmittel, Verpackungsmaterial, ein Messer und einen gefälschten Führerschein zutage. Beim Transport zur Blutprobe entdeckten die Polizisten in seiner Kleidung den besagten Kunsturin sowie weitere Drogen.

Der Tatverdächtige wurde auf freien Fuß gesetzt, ein Fachkommissariat der Berliner Polizei ermittelt wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens, BtMG-Verstoßes und weiteren Verkehrsdelikten.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa

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