Schon wieder Diskriminierungs-Vorwurf bei der Berliner Polizei

Berlin - Die Berliner Polizei ermittelt gegen einen ihrer Wachleiter, der sich gegenüber einem Mitarbeiter diskriminierend geäußert haben soll.

Die Polizei machte zunächst keine Angaben zur Art der diskriminierenden Äußerungen. (Symbolbild)
Die Polizei machte zunächst keine Angaben zur Art der diskriminierenden Äußerungen. (Symbolbild)  © 123rf/foottoo

"Erste dienstliche Konsequenzen wurden bereits gezogen", teilte eine Sprecherin am Samstag auf Anfrage mit. Zuvor hatte die B.Z. von einem rassistischen Vorfall berichtet.

Die Polizei machte zunächst keine Angaben zur Art der diskriminierenden Äußerungen.

Die Bemerkungen habe der Wachleiter bereits am 10. September gegenüber dem Mitarbeiter gemacht, heißt es in der Stellungnahme der Behörde.

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Eine ebenfalls anwesende Führungskraft sei eingeschritten und habe den Beamten mit dessen Fehlverhalten konfrontiert. "In einem dann anschließenden Gespräch zu dritt entschuldigte sich der Wachleiter und erläuterte, dass ihm diskriminierendes Verhalten fernliege", teilte die Polizei weiter mit.

Der Vorfall sei anschließend der zuständigen Stelle des Landeskriminalamts sowie einer Disziplinarstelle übergeben worden.

Titelfoto: 123rf/foottoo

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