Berlin - Eine routinemäßige Verkehrskontrolle hat in der Nacht zu Montag in Berlin-Neukölln zu einem Großeinsatz wegen illegalem Drogenhandel geführt.
Wie die Polizei mitteilte, hielten Kräfte einer Einsatzhundertschaft gegen 1 Uhr an der Herrmannstraße einen Audi an. Dabei fiel den Beamten ein starker Cannabis-Geruch auf.
Im Inneren des Wagens entdeckten die Beamten eine Tüte voller kleiner Beutel, in denen sich mutmaßliches Cannabis befand. Mit richterlicher Anordnung durchsuchten sie das Auto und stellten so insgesamt mehr als 240 Tütchen sicher.
Die beiden Insassen – 17 und 19 Jahre alt – wurden festgenommen. Bei anschließenden Wohnungsdurchsuchungen fanden die Ermittler zudem gefälschte Zulassungsbescheinigungen, darunter auch für den kontrollierten Audi. Das Auto und die Papiere wurden wie die Betäubungsmittel beschlagnahmt.
Während der Durchsuchung klagte der 19-Jährige über Unwohlsein und kam in ein Krankenhaus. Der 17-Jährige blieb im Polizeigewahrsam, wurde jedoch nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen.
Das zuständige Kommissariat der Polizeidirektion 5 (City) ermittelt nun wegen illegalen Drogenhandels und Urkundenfälschung.