Brand in Neukölln: Ein Mensch lebensgefährlich verletzt
Von Andreas Rabenstein, Marcel Gnauck
Berlin - Bei einem großen Feuer in Berlin-Neukölln ist ein Mensch lebensgefährlich verletzt worden, ein weiterer hat leichte Verletzungen erlitten.
Zu Beginn waren die Einsatzkräfte von deutlich mehr Verletzten ausgegangen, wie die Feuerwehr mitteilte. Dies habe sich aber nicht bestätigt.
Der Brand war am Abend im dritten Obergeschoss eines Hinterhauses in der Sanderstraße ausgebrochen. Von dort griffen die Flammen auf das Dach des Gebäudes über.
Im Treppenhaus habe sich zudem viel Rauch gesammelt, hieß es. Mehrere Wohnungen seien deshalb gewaltsam geöffnet und kontrolliert worden.
Insgesamt rettete die Feuerwehr vier Bewohner aus dem brennenden Wohnhaus, einen von ihnen mit lebensgefährlichen Verletzungen. Ein Notarzt brachte die Person in eine Spezialklinik.
Vier weitere Bewohner wurden von Sanitätern untersucht, sie blieben unverletzt. Für die evakuierten Bewohner standen zeitweise auch zwei Busse zur Betreuung an der Einsatzstelle bereit.
Erstmeldung vom 26. März um 21.11 Uhr, zuletzt aktualisiert am 27. März um 6.20 Uhr.
Titelfoto: Manuel Genolet/dpa
