Chaos bei der Feuerwehr: Notrufe müssen per Hand notiert werden!

Von Fabian Nitschmann, Marion van der Kraats

Berlin - Stift und Zettel waren nötig, um Notrufe zu protokollieren, denn die Berliner Feuerwehr hatte mit einem Stromausfall zu kämpfen. Es kommt zu Verzögerungen bei der Bearbeitung.

Der Notruf 112 war während des gesamten Stromausfalls uneingeschränkt erreichbar. (Symbolbild)  © Soeren Stache/dpa

Ein Sprecher der Feuerwehr sagte der Deutschen Presse-Agentur, es habe eine technische Einschränkung gegeben.

Nach Angaben des Sprechers begann die Störung um 12.20 und dauerte bis 12.56 Uhr. Dann sei eine Ausweichstelle geschaffen worden. Gegen 13.30 Uhr sei der Betrieb in der Leitstelle wieder reibungslos gelaufen.

Der Notruf 112 sei während der gesamten Zeit erreichbar gewesen, so der Sprecher. Einschränkungen habe es aber bei der Bearbeitung der Notrufe gegeben.

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"Die Angaben mussten ganz klassisch mit Stift und Papier notiert werden", erklärte er. Telefonisch seien dann die Informationen weitergegeben worden. Normalerweise erfolgt dies direkt per Computer.

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Zum Hintergrund der Störung gebe es bislang nur eine Vermutung, erklärte der Feuerwehrsprecher. Demnach könnte die Störung bei Arbeiten an der internen Stromversorgung im bestehenden Gebäude ausgelöst worden sein.

Arbeiten auf der benachbarten Baustelle, wo eine neue Leitstelle entsteht, seien nicht der Grund, hieß es.

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