Hubschraubereinsatz am Wannsee: Mann bricht ins Eis ein und wird schwer verletzt
Berlin - Am Dienstagnachmittag brach ein Eissegler rund 200 Meter vom Ufer entfernt ins Eis ein. Mit lebensbedrohlichen Verletzungen wurde er ins Krankenhaus gebracht.
Passanten bemerkten den Unfall auf Höhe des Strandbades Wannsee und alarmierten die Feuerwehr.
Während eine weitere Person auf der Eisfläche den Eingebrochenen sicherte, trafen die Einsatzkräfte schnell ein. Ein Retter wurde per Hubschrauber an die Unfallstelle abgeseilt. Die eingeklemmte Person konnte aus dem Eis geborgen und an Land geflogen werden. Dort wurde sie notärztlich versorgt und mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
Die zweite Person blieb unverletzt und konnte die Einsatzstelle selbst verlassen. Auch Taucher der Berliner Feuerwehr standen mit dem Gerätewagen Wasserrettung bereit, um im Notfall weitere Rettungen durchzuführen.
Der beschädigte Eissegler wurde nach Abschluss der Maßnahmen an die Wasserschutzpolizei übergeben, die sich um die Bergung kümmert.
Insgesamt waren 36 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. Unterstützt wurden sie dabei von der Schutz- und Wasserschutzpolizei.
Die Feuerwehr warnt eindringlich davor, Eisflächen mit unbekannter Stärke zu betreten, da sonst Lebensgefahr besteht.
Titelfoto: --/Berliner Feuerwehr
