Feuer in Lichtenberger Hochhaus: Festnahmen nach schwerer Brandstiftung
Berlin - Ein Wohnungsbrand in einem Hochhaus an der Frankfurter Allee hat am Dienstagnachmittag einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Nun gehen die Ermittler von vorsätzlicher Brandstiftung aus.
Gegen 15 Uhr bemerkte ein Anwohner eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im 16. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses und verständigte umgehend Feuerwehr und Polizei. Die Einsatzkräfte waren schnell vor Ort.
Wenig später nahmen die Beamten zwei Tatverdächtige fest, als diese das Gebäude verlassen wollten.
Dabei handelt es sich um die 45-jährige Wohnungsinhaberin und ihren 39 Jahre alten Freund. Beide stehen im Verdacht, das Feuer gelegt zu haben.
Beide hatten durch das Feuer Verletzungen erlitten und wurden von einer Rettungswagen-Besatzung ambulant behandelt.
Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 39-Jährigen einen Wert von knapp 2,9 Promille. Die 45-Jährige hatte nach bisherigen Erkenntnissen keinen Alkohol konsumiert.
Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte ausgerückt. Die Nachlöscharbeiten dauerten am späten Nachmittag noch an. Das zuständige Brandkommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Erstmeldung am 10. Februar, 17.44 Uhr, zuletzt aktualisiert am 11. Februar, 14.34 Uhr.
Titelfoto: Berliner Feuerwehr
