Gefahr im Sommer: Diese weißen Flocken können Brände auslösen

Berlin - Die Berliner Feuerwehr registriert derzeit eine deutlich höhere Zahl an Flächenbränden in der Stadt. Pappelpollen spielen dabei eine erhebliche Rolle.

Hitze und Pappelpollen sorgen für steigende Brandgefahr in Berlin. (Archivfoto)  © Julian Stratenschulte/dpa

Anhaltende Hitze und Trockenheit entziehen Wäldern und Wiesen das Wasser. Besonders problematisch sind derzeit Pappelpollen, die sich in großen Mengen in der Stadt verteilen und als zusätzlicher Brandbeschleuniger wirken.

In den vergangenen Tagen rückte die Feuerwehr zu rund 50 Einsätzen wegen solcher Vegetationsbrände aus. Viele davon wurden nach Angaben der Einsatzkräfte durch brennende oder leicht entzündliche Pappelsamen oder deren Pollen ausgelöst oder begünstigt.

Die feinen Samen der Pappel sammeln sich aktuell auf Straßen, in Parks und in Waldstücken. Bei hohen Temperaturen und trockener Witterung können sie sich leicht entzünden und Feuer schnell auf umliegende Vegetation übertragen. Dadurch entstehen auch aus kleineren Zündquellen rasch flächige Brände. Selbst einzelne Regenschauer würden die Gesamtlage kaum entschärfen.

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Die Feuerwehr weist erneut darauf hin, dass Rauchen und offenes Feuer in Wäldern und deren Nähe verboten sind. Häufige Ursachen für Vegetationsbrände seien achtlos weggeworfene Zigaretten oder der Umgang mit offenem Feuer.

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