Berlin - Ein Kellerbrand in einem fünfgeschossigen Wohnhaus in Berlin-Hellersdorf hat am Mittwochabend die Berliner Feuerwehr vor eine schwierige Aufgabe gestellt.
Laut Feuerwehr brannten gegen 20.08 Uhr fünf Kellerabteile in dem Gebäude an der Riesaer Straße. Die Feuerwehr löschte von innen und konnte den Brand so unter Kontrolle bringen.
Durch miteinander verbundene Kellergänge breitete sich der Rauch in die Treppenräume von drei benachbarten Hausaufgängen aus. Die Feuerwehr setzte daher mehrere Drucklüfter sowie Spezialtechnik des Technischen Dienstes ein, um gegen den Rauch vorzugehen.
Die Bewohner der betroffenen Gebäude konnten in der Zeit auf ihren Balkonen in Sicherheit betreut werden. Zwei Personen wurden vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht, konnten aber unverletzt vor Ort bleiben.
Erschwert wurde der Einsatz, da im Keller Strom- und Fernwärmeleitungen beschädigt waren. Die zuständigen Energieversorger mussten mehrere Hausaufgänge von der Stromversorgung trennen.
Insgesamt waren 74 Feuerwehrleute im Einsatz, die von vier Freiwilligen Feuerwehren unterstützt wurden. Nach Abschluss der Löscharbeiten übergaben die Einsatzkräfte die Einsatzstelle an die Polizei, die nun zur Brandursache ermittelt.