Rollstuhlfahrer ins Wasser gefallen? Feuerwehr sucht Spree ab

Berlin - Ein verlassener Rollstuhl am Spreeufer sorgte am Samstagvormittag in Berlin-Moabit für einen Großeinsatz. Feuerwehr, Polizei und weitere Rettungskräfte suchten das Gewässer nach einer möglicherweise ins Wasser gestürzten Person ab.

Feuerwehrtaucher suchten die Spree nach einer möglicherweise ins Wasser gestürzten Person ab.  © Feuerwehr Berlin

Passanten entdeckten den verlassenen Rollstuhl in Höhe der Hansabrücke und alarmierten die Feuerwehr. Sie befürchteten, dass möglicherweise eine Person in die Spree gestürzt war.

Die Rettungskräfte rückten mit zahlreichen Fahrzeugen an und starteten umgehend eine umfangreiche Suchaktion. Ein Rettungshubschrauber kreiste über dem Gebiet, während das Technische Hilfswerk (THW), das zufällig mit mehreren Booten vor Ort war, die Spree mithilfe von Sonargeräten absuchte.

Anschließend stieg auch ein Feuerwehrtaucher ins Wasser. Die DLRG stand zudem für weitere Taucheinsätze in Bereitschaft.

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Während des rund einstündigen Einsatzes wurde der Schiffsverkehr zwischen der Lessingbrücke und der Hansabrücke vorsorglich eingestellt.

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Trotz der aufwendigen Suche mit insgesamt 36 Einsatzkräften fanden die Retter keine Person im Wasser. Ob der abgestellte Rollstuhl zu einer vermissten Person gehört oder warum er am Ufer zurückgelassen wurde, blieb zunächst unklar.

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