AfD hinter Gittern: Das steckt hinter Satire-Aktion vor Kanzleramt

Berlin - Fotos, die führende AfD-Politikern im Knast zeigen, sind aktuell vor dem Bundeskanzleramt in Berlin zu sehen. Gefordert wird ein Verbot der rechtspopulistischen Partei.

Vor dem Bundeskanzleramt in Berlin zeigen Fotomontagen Politiker der AfD hinter Gitterstäben.
Vor dem Bundeskanzleramt in Berlin zeigen Fotomontagen Politiker der AfD hinter Gitterstäben.  © Monika Skolimowska/dpa

Ins Leben gerufen hat die Aktion im politischen Zentrum der Hauptstadt die Satire- und Politik-Initiative "Zentrum für politische Schönheit".

Die Gruppe präsentierte dort am Montagmorgen Fotomontagen, auf denen etwa der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke (51) hinter Gitterstäben zu sehen ist.

Zudem wurden bei der Aktion zahlreiche Zitate über Lautsprecher abgespielt. Sie wurden als Beweisstücke präsentiert, die ein AfD-Verbot begründen sollen.

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Parallel dazu stellte die Initiative eine Webseite online, die vordergründig den Eindruck erweckt, auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) würde sich vermeintlich für ein AfD-Verbot einsetzen.

Das "Zentrum für politische Schönheit" fordert ein Verbot der Rechtsaußen-Partei.
Das "Zentrum für politische Schönheit" fordert ein Verbot der Rechtsaußen-Partei.  © Monika Skolimowska/dpa

Im Jahr 2015 hatte das "Zentrum für politische Schönheit" mit der Aktion "Die Toten kommen" Aufsehen erregt. Dabei wurden an den europäischen Außengrenzen verstorbene Geflüchtete nach Berlin überführt, um auf die Folgen der Flüchtlingspolitik aufmerksam zu machen.

Titelfoto: Monika Skolimowska/dpa

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