Aus für beliebten Berliner Thaimarkt im Preußenpark: Umzug steht an

Berlin - Jetzt ist es offiziell! Der Thaimarkt in Berlin-Wilmersdorf muss umziehen und darf künftig nicht mehr im Preußenpark stattfinden.

Menschen demonstrierten für den Erhalt des Streetfood-Markts am alten Standort.
Menschen demonstrierten für den Erhalt des Streetfood-Markts am alten Standort.  © Christoph Soeder/dpa

Das geht aus einem Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) vom Donnerstagabend hervor, den CDU und Grüne beantragt hatten.

Für die Dauer von zwei Jahren wird der Streetfood-Markt ab Beginn der neuen Saison im April zunächst in die Württembergische Straße verlegt. Die SPD-Fraktion war gegen den Plan. Ihrer Ansicht nach seien alternative Standorte in der Nähe nicht geeignet und noch viele Fragen ungeklärt.

Dennoch: 2026 wird der thailändische Streetfood-Markt nach dieser Zwischenlösung dauerhaft auf den Gehwegen in der Barstraße zu finden sein.

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Doch warum all das? Der Umzug wurde damit begründet, dass es Verstöße gegen das Grünanlagengesetz gebe. Man wolle die Natur dort schützen, hieß es vonseiten der CDU und Grünen. Müll und Verkehrsprobleme führten die Parteien ebenfalls als Argumente ins Feld. Die Grünen befürchteten zudem Überfüllung in den Sommermonaten und dadurch fehlende Erholung.

Zudem hätten sich Anwohner beschwert. Dabei wurde der Markt zuvor verkleinert und auch erfolgreich ein Pfandsystem umgesetzt. Der Thaimarkt findet seit 30 Jahren im Preußenpark statt.

Das beliebte Ausflugsziel für Foodies ist eine feste Institution und zieht von Frühjahr bis Herbst nicht nur Berliner, sondern auch zahlreiche Touristen an.

Die Händler bieten an ihren Ständen von freitags bis sonntags Köstlichkeiten aus der thailändischen Küche an.

Titelfoto: Christoph Soeder/dpa

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