Nanu, was macht Uma Thurman denn im Samurai Museum in Berlin?
Berlin - Uma Thurman (56) in Berlin? Das Samurai Museum bringt aktuell mit einer zeitlich begrenzten Sonderpräsentation Filmgeschichte und die historische Kultur Japans zusammen.
Bis Ende Oktober ist dort eine Wachsfigur von Uma Thurman in ihrer Rolle als "Bride" aus Quentin Tarantinos (63) Film "Kill Bill" zu sehen, wie das Museum mitteilte.
Die Figur entstand in Kooperation mit Madame Tussauds Berlin und wird erstmals im Kontext einer Ausstellung zur Samurai-Kultur präsentiert.
Die Ausstellung zeigt die Filmfigur bewusst zwischen originalen Rüstungen, Schwertern und weiteren Exponaten aus dem feudalen Japan. Die thematische Nähe ist bereits im Film selbst angelegt: "Kill Bill" bedient sich zahlreicher Motive aus der japanischen Schwertkampftradition und verknüpft diese mit Elementen moderner Popkultur.
In den vergangenen Wochen hatte das Museum in den sozialen Netzwerken bereits versteckte Hinweise auf die Sonderausstellung gegeben, unter anderem tauchte immer wieder die Farbe Gelb auf – eine Anspielung auf den ikonischen Trainingsanzug der Filmfigur.
Museum zeigt Verbindung von Pop- und Samurai-Kultur
Im Samurai Museum sind darüber hinaus rund 1000 Objekte ausgestellt, über die die Entwicklung der Samurai-Kultur über mehrere Jahrhunderte nachgezeichnet wird. Durch die Gegenüberstellung mit einer bekannten Figur aus der Filmgeschichte soll verdeutlicht werden, wie historische Motive in der Gegenwart weiterwirken.
So lassen sich in der Ausstellung Bezüge zwischen der filmischen Darstellung in "Kill Bill" und ihren historischen Vorbildern nachvollziehen, etwa bei der Bedeutung von Schwertern oder dem Ehrenkodex Bushidō.
Titelfoto: Samurai Museum
