Sie studierte in Dresden: Trauer um Künstlerin Henrike Naumann (†42)

Von Christina Horsten, Denis Zielke

Berlin - Die erst vor wenigen Monaten als Mitgestalterin des Deutschen Pavillons auf der Kunstbiennale 2026 in Venedig ausgesuchte Künstlerin Henrike Naumann ist tot.

Erst vor wenigen Monaten wurde Henrike Naumann (†42) als Mitgestalterin des Deutschen Pavillons auf der Kunstbiennale 2026 in Venedig ausgesucht
Erst vor wenigen Monaten wurde Henrike Naumann (†42) als Mitgestalterin des Deutschen Pavillons auf der Kunstbiennale 2026 in Venedig ausgesucht  © Claudia Drescher/dpa

Die 1984 in Zwickau geborene Künstlerin sei "nach einer viel zu spät diagnostizierten Krebserkrankung" im Kreis von Familie und Freunden in Berlin gestorben, teilte ihre Familie mit.

Auch das für den Deutschen Pavillon zuständige Institut für Auslandsbeziehungen bestätigte den Tod von Naumann. Ihr Tod hinterlasse eine "schmerzhafte Lücke". "Mit Henrike Naumann verlieren wir nicht nur eine bedeutende Vertreterin der deutschen Gegenwartskunst, sondern auch eine warmherzige, wache und hoch engagierte Persönlichkeit."

Naumann und die vietnamesisch-deutsche Künstlerin Sung Tieu waren im vergangenen Jahr als Gestalterinnen des Deutschen Pavillons bei der Kunstbiennale 2026 in Venedig ausgewählt worden, die vom 9. Mai bis 22. November geplant ist und neben der documenta in Kassel als wichtigste Präsentation zeitgenössischer Kunst gilt.

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Es sei Naumann wichtig gewesen, die Arbeit konzeptionell zu vollenden und fertig zu stellen, damit sie gemäß ihrer künstlerischen Vision umgesetzt werden könne, hieß es.

Naumann stúdierte Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und Szenografie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf.

In ihrer künstlerischen Arbeit hatte Naumann Möbel und Design benutzt, um über Gesellschaft und Politik zu sprechen. Dafür war sie vielfach ausgezeichnet und mit Ausstellungen auf der ganzen Welt geehrt worden.

Titelfoto: Claudia Drescher/dpa

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