Berliner Prachtmeile leuchtet nur im Stromsparmodus

Berlin - Der Berliner Ku'damm leuchtet wieder hell auf. Allerdings wird auch hier der Rotstift angesetzt und die Beleuchtung fällt nicht mehr so üppig wie im vergangenen Jahr aus.

Der Ku'damm leuchtet täglich ab 16 Uhr.
Der Ku'damm leuchtet täglich ab 16 Uhr.  © Gerald Matzka/dpa

Am Mittwochabend gab Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (51, SPD) den Startschuss für die Beleuchtung an Berlins Flaniermeile Nummer eins.

Den Menschen vor Ort dürfte aber schnell aufgefallen sein, dass es nicht so viele Lichter sind wie noch in den vergangenen Jahren. Auch hier machen sich die finanziellen Sorgen der Hauptstadt bemerkbar.

Dennoch kann sich die Beleuchtung auch in diesem Jahr sehen lassen. So gab der Veranstalter bekannt, dass 140 Kilometer LED-Lichterketten erstrahlen sollen.

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Die Lichter reichen vom Rathenauplatz in Halensee über den Ku'damm und die Tauentzienstraße bis zum Wittenbergplatz. Eigentlich war wie im Jahr 2022 mit einem Budget von 600.000 Euro geplant worden, doch diese Summe kam nicht zustande.

Die Verantwortlichen bekamen vom Senat lediglich einen Zuschuss von 100.000 Euro und 300.000 Euro aus der freien Wirtschaft. Außerdem sollen sich die Berliner auch persönlich beteiligt haben.

Bis zum 6. Januar leuchtet der Ku'damm täglich ab 16 Uhr.

Titelfoto: Gerald Matzka/dpa

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