Blumenkübel erschlägt Mann in Berlin: Hätte das Unglück vermieden werden können?
Von Stefan Kruse, Marion van der Kraats
Berlin - Nach dem tödlichen Unfall mit einem herabfallenden Blumenkübel vor einem Haus in Berlin-Gesundbrunnen soll der genaue Hergang geklärt werden.
Die Staatsanwaltschaft hat dafür unter anderem die Obduktion der Leiche des 61 Jahre alten Opfers angeordnet, wie ein Behördensprecher auf Anfrage mitteilte.
Es wurde ein sogenanntes Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Gegenstand ist die Frage, ob ein Fremdverschulden vorliegt.
Feuerwehr und Polizei waren am Montagnachmittag zum Vinetaplatz gerufen worden. Vor einem Haus lag ein Mann, der nach den Ermittlungen der Polizei von einem herabfallenden Blumenkübel erschlagen wurde.
Bislang wird von einem tragischen Unfall ausgegangen. Zwei Tage nach dem Unglück standen Kerzen, ein Foto und Blumen vor dem Haus.
Womöglich riss starker Wind das Gefäß von der Brüstung eines Balkons im zweiten Stock. Der 61-Jährige lebte laut Staatsanwaltschaft ebenfalls in dem Haus.
Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa
