GDL-Warnstreik in Berlin: S-Bahnen und Regionalzüge stark beeinträchtigt

Berlin - Ausstand mit Folgen: Die Menschen in Berlin müssen sich ab dem heutigen Donnerstag wegen des Warnstreiks der Lokführergewerkschaft GDL auf erhebliche Störungen im S-Bahn- sowie Regionalverkehr einstellen.

Die Gewerkschaft der Lokführer hat einen Warnstreik angekündigt, der von Donnerstag, 22 Uhr bis zur gleichen Zeit am Folgetag andauern soll.
Die Gewerkschaft der Lokführer hat einen Warnstreik angekündigt, der von Donnerstag, 22 Uhr bis zur gleichen Zeit am Folgetag andauern soll.  © Fabian Sommer/dpa

Der Ausstand beginnt am Donnerstagabend um 22 Uhr und endet erst 24 Stunden später. Die S-Bahn betonte aber: "Bitte rechnet auch vor und nach dem Streik mit Einschränkungen."

Die Beeinträchtigungen betreffen demnach den S-Bahn-, Regional- und Fernverkehr der Bahn bis Freitagabend. Schwierig dürfte es für Bahnkunden vor allem am Freitagmorgen und -abend werden, zur Arbeit und wieder zurückzukommen.

Die S-Bahn forderte die Fahrgäste in der Hauptstadt auf, U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse zu nutzen. Die Berliner Verkehrsbetriebe BVG sind nicht betroffen.

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Aber nicht alle Strecken der S-Bahn vom Stadtrand in die Innenstadt und schon gar nicht die Verbindungen der Regionalzüge aus dem Umland können durch U-Bahnen ersetzt werden. Steigen viele Pendler auf das Auto um, drohen noch mehr Staus als sonst schon.

Zuletzt streikte die GDL bei der Bahn am 15. und 16. November. Bei dieser 20-stündigen Arbeitsniederlegung fielen gut 80 Prozent der eigentlich vorgesehenen Fernverkehrsfahrten aus.

Im Regionalverkehr waren die Auswirkungen in manchen Bundesländern noch deutlicher, in einigen Regionen fuhr zeitweise quasi kein Zug und kaum eine S-Bahn.

Titelfoto: Fabian Sommer/dpa

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