Von Fabian Nitschmann, Marion van der Kraats
Berlin - Technische Probleme sorgen bei der Berliner Justiz immer wieder für Ausfälle. In den vergangenen Tagen häuften sich die Störungen jedoch massiv und legten zahlreiche Gerichte lahm. Nun soll der Betrieb schrittweise wieder aufgenommen werden.
Das teilte ein Sprecher des Kammergerichts mit. Die Richterschaft und die Beschäftigten könnten wieder auf alle Vorgänge zugreifen. Vereinzelt gebe es noch Probleme bei der Anmeldung und die Geschwindigkeit sei verringert. "Das Gros der Beschäftigten kann aber wieder arbeiten", so der Sprecher.
Von der Senatsjustizverwaltung hieß es am Mittag: "In Einzelfällen kann es aufgrund einer vorübergehend höheren Systemauslastung noch zu Performanceeinschränkungen kommen." Nach Angaben des landeseigenen IT-Dienstleisters (ITDZ), von dem die Server betrieben werden, sei ein Software-Update als Ursache der Störung identifiziert werden.
"Durch die Rücknahme des Updates in der vergangenen Nacht konnten die Anmeldeprobleme behoben werden", hieß es weiter.
Die IT-Probleme führten seit Montagmorgen zu großen Einschränkungen bei der Berliner Justiz.
Betroffen waren alle Amtsgerichte, das Kriminalgericht in Moabit, die beiden Landgerichte und das Kammergericht. Wegen der massiven Probleme wurden alle Beschäftigten am Montagmittag nach Hause geschickt, wie der Sprecher des Kammergerichts sagte.
Erstmeldung am 14. Juli um 11.12 Uhr, aktualisiert um 13.10 Uhr