Nach geplatztem Aquadom: Nicht alle geretteten Fische überlebten

Berlin - Nach dem Platzen des Riesen-Aquariums geht es den meisten geretteten Fische im Berliner Zoo den Umständen entsprechend gut.

Nach der Katastrophe glich die Karl-Liebknecht vor dem Hotel einem Trümmerfeld.
Nach der Katastrophe glich die Karl-Liebknecht vor dem Hotel einem Trümmerfeld.  © Soeren Stache/dpa

"Einzelne Tiere erlitten bei dem Unglück äußerliche Verletzungen der Haut, die wir durch desinfizierende Bäder versuchen, therapeutisch zur Abheilung zu bringen", teilte eine Sprecherin des Berliner Zoos am Mittwoch mit.

Sieben Fische waren demnach bereits tot angekommen oder starben kurz danach an Verletzungen.

Rund 200 Tiere waren am Wochenende in den Zoo gebracht worden, darunter etwa 40 Salzwasserfische. Es handele sich etwa um Buntbarsche, Doktorfische, Picasso-Drückerfische oder Fledermausfische. Derzeit sind sie laut Angaben der Sprecherin in rückwärtigen Quarantänebecken untergebracht.

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Am vergangenen Freitag war ein Großaquarium mit 1500 Fischen in einem Berliner Hotel nahe des Alexanderplatzes geplatzt. Daraufhin ergossen sich eine Million Liter Wasser aus dem zerstörten Acrylglas-Zylinder unter anderem in das Hotel und auf die Straße. Fast alle Fische aus dem Aquarium sind tot.

Die geretteten Fische sind mittlerweile im Zoo untergekommen, werden dort gut behandelt.
Die geretteten Fische sind mittlerweile im Zoo untergekommen, werden dort gut behandelt.  © Zoo Berlin/dpa

Aus den unterirdischen Zuchtbecken waren nach Angaben des Gebäudeeigentümers vom Wochenende etwa 630 Fische gerettet und an den Zoo, das Sealife im Dom Aquarée und in einem Netzwerk von Spezialzüchtern weitergegeben worden.

Titelfoto: Zoo Berlin/dpa, Soeren Stache/dpa

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