Seit Tagen im Dunkeln: Heute soll wieder überall Strom fließen

Von Sarah Knorr

Berlin - Nach dem Stromausfall im Südwesten Berlins sind weiterhin rund 19.900 Haushalte und 850 Gewerbebetriebe ohne Strom. Das Problem soll aber noch am Mittwoch gelöst werden.

Sicherheitsleute bewachen die Brandstelle einer Kabelbrücke vor dem Kraftwerk Lichterfelde am Teltowkanal.
Sicherheitsleute bewachen die Brandstelle einer Kabelbrücke vor dem Kraftwerk Lichterfelde am Teltowkanal.  © Christophe Gateau/dpa

Der großflächige Stromausfall soll in Kürze behoben sein. Der Betreiber beginne nun schrittweise mit der Wiederversorgung in den betroffenen Gebieten, teilte die Senatsinnenverwaltung der Deutschen Presse-Agentur mit. Zunächst hatte die "Bild"-Zeitung berichtet, dass der Strom ab 11 Uhr wieder fließen solle.

Nach Zahlen von Stromnetz Berlin konnten bis zum frühen Mittwochmorgen weitere rund 2000 Haushalte sowie 100 Gewerbebetriebe wieder mit Strom versorgt werden.

Der Betreiber bat zudem alle Menschen, die in der Zwischenzeit Strom haben, "den Stromverbrauch erst einmal auf ein unbedingt notwendiges Minimum zu beschränken."

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So sollten etwa Geräte wie Waschmaschinen oder Trockner zunächst nicht genutzt werden. "Auch das Laden von Elektro-Fahrzeugen über die heimische Wallbox soll erst einmal unterbleiben", wie es hieß. Dafür sollten Ladepunkte außerhalb der betroffenen Stadtteile genutzt werden.

Durch einen mutmaßlich linksextremistisch motivierten Brandanschlag auf eine Kabelbrücke im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf sind ganze Viertel im Südwesten der Hauptstadt seit Tagen bei eisigen Temperaturen ohne Strom.

Diese Tankstelle war auch am Dienstagabend noch geschlossen.
Diese Tankstelle war auch am Dienstagabend noch geschlossen.  © Christophe Gateau/dpa

Am Samstagmorgen waren im Südwesten Berlins zunächst 45.000 Haushalte und 2200 Unternehmen ohne Strom. Inzwischen hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen.

Erstmeldung von 7.40 Uhr, aktualisiert um 9.14 Uhr

Titelfoto: Christophe Gateau/dpa

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