Nur noch mit Fahrschein in die U-Bahn? CDU plant Zugangssperren

Berlin - Die CDU will die Berliner U-Bahn künftig sicherer machen. Dafür sollen an den Eingängen Zugangssperren eingerichtet werden, sodass Fahrgäste die Bahnsteige nur noch mit gültigem Ticket betreten können.

Das Projekt könnte auf der U5 zunächst getestet werden.  © Christophe Gateau/dpa

Der entsprechende Antrag wurde bei einer Klausurtagung der CDU-Fraktion im rheinland-pfälzischen Stromberg beschlossen, wie die B.Z. berichtete.

Ziel des Vorstoßes ist ein stärker kontrolliertes, digitalisiertes U-Bahn-System, das langfristig flächendeckend eingeführt werden soll.

Zunächst soll das Pilotprojekt auf den U-Bahn-Linien U5, U7 und U8 getestet werden. Die dort gesammelten Erfahrungen sollen anschließend darüber entscheiden, ob das System auf weitere Strecken ausgeweitet wird.

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Nach Vorstellung der CDU sollen Fahrgäste die Bahnsteige künftig nur noch mit einem gültigen Ticket betreten können.

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U-Bahn soll digital und moderner werden

In Städten wie London sind solche Zugangssperren bereits Standard. (Archivfoto)  © Yui Mok/PA Wire/dpa

Ziel des neuen Konzepts soll es sein, die U-Bahn sicherer und sauberer zu machen, gleichzeitig erhoffen sich die Abgeordneten weniger Schwarzfahrer und ein höheres Sicherheitsgefühl für Fahrgäste.

Auch wirtschaftlich sieht die Partei Vorteile. Durch den erschwerten Zugang ohne Ticket könnten die Einnahmen steigen, während gleichzeitig weniger Aufwand für klassische Fahrscheinkontrollen nötig wäre.

Langfristig denkt die CDU über ein vollständig modernisiertes System nach. Dazu gehören digital gesteuerte Betriebsabläufe, Echtzeitüberwachung sowie der Einsatz von KI zur Analyse von Fahrgastbewegungen und sicherheitsrelevanten Situationen.

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Außerdem könnten künftig auch neue Ticketmodelle möglich werden, bei denen Fahrten automatisch nach Strecke abgerechnet werden.

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