Von Stefan Kruse
Berlin - Neue Optik für Berlins Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (53): Der CDU-Politiker zeigte sich im Abgeordnetenhaus mit Brille.
"Irgendwann merkt man einfach, dass die Arme beim Lesen immer länger werden – und dass das auf Dauer auch keine Lösung ist", sagte der 53-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. "Da war klar: Jetzt brauche ich eine Brille."
Um sein neues Accessoire nicht ständig auf- und absetzen zu müssen, wählte Wegner bei einem Optiker seines Vertrauens eine Gleitsichtbrille.
"Wenn man ständig zwischen Unterlagen, Smartphone und Gesprächen hin- und herschaut, ist das einfach die praktischste Lösung", so der Politiker.
Wie so vielen Menschen fiel auch Wegner die Entscheidung für eine Brille nicht leicht. "Man redet sich ja gerne ein: Das geht noch ohne", erzählt er. "Aber als ich sie dann hatte, habe ich eher gedacht, wie entspannt vieles mit Brille ist. Dann fragt man sich: Warum habe ich so lange gewartet?"
Bei der Wahl des Brillenmodells legte Wegner keinen Wert auf ein besonderes Styling. "Die Brille sollte schlicht sein und zu mir passen. Im politischen Alltag ist man viel unterwegs, hat viele Termine und Gespräche – da sollte sie unaufgeregt sein und einfach gut funktionieren."