Polizei hebt illegalen Puff aus: Nackte und Halbnackte suchen das Weite

Berlin - Nackte Tatsachen trotz Corona: Nach dem Hinweis eines anonymen Anrufers stieß die Polizei in Berlin-Lichtenberg auf einen illegalen Puff, der in einem Hostel betrieben wurde.

Polizeibeamte führen die Freier ab.
Polizeibeamte führen die Freier ab.  © Morris Pudwell

Gegen 21.30 Uhr wurde den Beamten gemeldet, dass mehrere Männer einen Hauseingang in der Rosenfelder Straße/Alt-Friedrichsfelde betreten haben sollen. Zudem äußerte der Anrufer den Verdacht, dass in dem Hostel möglicherweise der Prostitution nachgegangen wird.

Beim Eintreffen der Polizeibeamten ergriffen mehrere Personen blitzartig die Flucht, wobei sie größtenteils nur leicht bekleidet gewesen sein sollen.

Eine Person soll sogar splitterfasernackt aus einem Fenster gesprungen und den Einsatzkräften unerkannt entkommen sein.

Vier Frauen im Alter von 16, 26, 29 und 43 Jahren und drei Männer im Alter von 26, 38 und 51 waren offensichtlich nicht schnell genug, denn sie konnten von den Beamten noch in den Geschäftsräumen angetroffen werden.

Nach Feststellung der Personalien wurden alle Beteiligten wieder entlassen.

Polizeibeamte stehen im Eingangsbereich des Hostels, in dem ein illegales Bordell betrieben wurde.
Polizeibeamte stehen im Eingangsbereich des Hostels, in dem ein illegales Bordell betrieben wurde.  © Morris Pudwell

Gegen die 43-Jährige, die das illegale Bordell scheinbar geleitet hat, wurde ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Ausbeutung von Prostituierten und ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Eröffnung eines Prostitutionsgewerbes eingeleitet.

Titelfoto: Morris Pudwell

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