Fans verstimmt! Ex-Dynamo-Kapitän wechselt die Seiten und heuert bei Union an

Berlin - Dieser Wechsel schlägt hohe Wellen! Dynamos langjähriger Kapitän Chris Reher (32), zuletzt auch Co-Trainer der BFC-Profis, verlässt nicht nur den Verein - er schließt sich ausgerechnet dem verhassten Rivalen Union Berlin an.

Ex-Dynamo-Profi Chris Reher (32) ist seit Sommer 2025 ausschließlich in der Trainerjacke unterwegs, ob bei den Herren oder in der Jugend.  © instagram.com/bfcdynamo_official (Screenshot)

Als die Eisernen am Montag recht nüchtern ihren Trainerstab im NLZ für die Saison 2026/27 präsentierten, stach der Name Reher heraus.

Hoppla, der Wahlberliner schien doch eigentlich mit dem BFC verheiratet! Stattdessen schlüpft Reher in die Trainingsjacke des Eisernen Rivalen, wird Co-Trainer der U14.

2022 feierte Reher die Regionalliga-Meisterschaft mit dem BFC, holte als Kapitän in seinem letzten Spiel den Berliner Pokalsieg nach Hohenschönhausen. Anschließend verdiente sich der gebürtige Dresdner sogar als Jugendtrainer des BFC. Jetzt wechselt er die Seiten!

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Warum, daraus machen alle Parteien offiziell ein großes Geheimnis. Auch auf TAG24-Anfrage wollte sich der BFC nicht zu den Beweggründen des Reher-Wechsels äußern.

Fakt ist: Bei den BFC-Anhängern sorgte die Nachricht auf jeden Fall für Verstimmung, Reher zählt mit 224 Partien zu den Rekordspielern der Dynamos (Rang zwölf der eigenen Liste).

Viele Fans hätten ihn sich eines Tages als Cheftrainer der Herren vorstellen können. Daraus wird so schnell nichts!

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BFC Dynamo verliert Trainer der Zukunft - Union Berlin rüstet im NLZ kräftig auf

Der BFC-Kapitän beendete vor einem Jahr seine Spielerkarriere mit dem Berliner Pokalsieg.  © Imago / Jan Huebner

Reher baut emsig an seinen Trainer-Scheinen. Schon während seiner Spielerzeit coachte er nebenher den weinrot-weißen Nachwuchs. Daran fiel er so sehr Gefallen, dass er nach seiner Karriere auf dem Rasen endgültig auf Trainer umsattelte. Bis zuletzt drillte Reher die BFC-U14.

Und als im Winter Not am Mann war, sprang Reher sogar als Co-Trainer der Herren ein, bis Maik Aumann (39) ab März ihn als ersten Co-Trainer ablöste. Reher konzentrierte sich bis Saisonende wieder auf seine Arbeit bei den C-Junioren. In dem Altersbereich wird er auch künftig tätig sein, nur eben für Union.

Die Eisernen rüsten im NLZ generell kräftig auf, warben unter anderem mehrere Trainer vom Stadtrivalen Hertha BSC ab. In der U19 setzen die Eisernen mit Jens Härtel (57) sogar auf einen langjährigen Profi-Trainer, der die Strahlkraft erhöhen soll.

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Ein Teil des Weges: Ex-Profis sollen den Stars von morgen als Paradebeispiel einer Karriere dienen. Dazu gehört künftig auch Reher.

Da Union selbst im Aufbaubereich oftmals mit Vollzeitstellen lockt, liegt der Schluss nahe: Reher will offenbar als Trainer Karriere machen.

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