Thriller-Autor Sebastian Fitzek vermisste die Mimik hinter Corona-Masken

Berlin - Schriftsteller Sebastian Fitzek (51), der am Dienstag seinen Thriller "Mimik" veröffentlichte, hat die Gesichtsausdrücke von Menschen während der Corona-Maskenpflicht vermisst.

Schriftsteller Sebastian Fitzek (51) kann nach eigenem Bekunden seine wahren Gefühle durch die Mimik in der Regel nicht gut verstecken.
Schriftsteller Sebastian Fitzek (51) kann nach eigenem Bekunden seine wahren Gefühle durch die Mimik in der Regel nicht gut verstecken.  © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

"Mir persönlich hat es sehr gefehlt, weil ich nicht darauf trainiert bin, Mimiksignale sofort zu erkennen", sagte der 51-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.

"Mimikforscher wie Dirk Eilert, der mich für das Buch beraten hat, sagen aber: Die Hauptemotionen werden durch die Augen, die Augenbrauen, die Stirn und die Körperhaltung vermittelt - und das konnte man auch mit Maske erkennen."

Er selbst könne seine wahren Gefühle durch die Mimik in der Regel nicht gut verstecken.

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"Das berühmte Pokerface gibt es ja eigentlich gar nicht, weil es bestimmte Mimikexpressionen gibt, die wir bewusst gar nicht steuern können. Insgesamt würde ich sagen, dass Leute, die mich kennen, mich wie ein Buch lesen können", sagte Fitzek weiter.

Im neuen Buch des Berliners geht es um eine Mimik-Expertin, die selbst unter Mordverdacht gerät.

Titelfoto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

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