TikToks "Trinket-Trading"-Trend erobert Berlin: Nippes-Boxen sorgen für mehr Offline-Zeit

Berlin - Die viralen Tauschboxen sind Teil eines Trends, der junge Menschen wieder raus vor die Tür holt – statt vor den Bildschirm.

In der Tauschbox befindet sich neben den "Trinkets" auch eine Liste mit den Regeln für den Tausch und ein Gästebuch.  © TAG24

Schlüsselanhänger, Sticker, Mini-Figuren – lauter Kleinkram, den keiner wirklich braucht, der aber trotzdem Spaß macht.

Der Trend kommt aus den USA und ging auf TikTok viral. Inzwischen tauchen die bunten Tauschboxen auch in Berlin auf. Die simple Regel: Gib ein Teil, nimm ein Teil.

Auch auf Social Media feiern viele den Trend. Sogenannte "Trinket-Trader" zeigen, was sie finden oder in die Box legen, so auch die Berliner Journalistin Malina Florentine, die ihre rund 15.000 Follower mit kreativem Content rund um den Trend unterhält.

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Statt ständig Neues zu kaufen, setzen die Trinket Boxen auf Nachhaltigkeit und Überraschung. Was für den einen wertlos ist, kann für den anderen zum kleinen Schatz werden.

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Ähnlich wie öffentliche Bücherschränke oder Geocaching setzt der Trend auf echte, analoge Erlebnisse statt Dauer-Scrollen.

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