Tote Fische in Berliner Seen: Tau-Wetter sorgt für traurige Szenen

Von Mia Bucher

Berlin - Wer in Berlin in den kommenden Tagen tote Fische an der Wasseroberfläche entdeckt, sollte das auf Bitte der Umweltverwaltung an das Fischereiamt melden.

Mit steigenden Temperaturen tauen die Eisschichten, und die toten Fische treiben hoch. (Symbolbild)  © Jörg Carstensen/dpa

"Der Vorgang ist bedauerlich und auch kein schönes Bild, aber ein natürlicher Vorgang", wie die Verwaltung informiert.

Durch den harten Winter waren die Oberflächen von Seen, Teichen und anderen Gewässern in der Hauptstadt tagelang zugefroren.

Insbesondere in kleineren Gewässern könne das zu Sauerstoffmangel und dem Tod von Fischen führen. "Präventive Maßnahmen sind nur eingeschränkt möglich und können Fische in der Winterruhe auch zusätzlich schädigen."

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Mit den steigenden Temperaturen taut das Eis nun, und die toten Fische werden an die Oberfläche getrieben. Meldungen an das Fischereiamt sorgen dafür, dass die Tiere eingesammelt werden.

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Hat das Fischsterben langfristige Konsequenzen? Gewässer und Fischbestände würden sich nach einem witterungsbedingten Sauerstoffmangel ökologisch relativ schnell wieder erholen, erklärt die Verwaltung.

Je nachdem, wie viele Fische tot seien, würden später zum Teil auch neue Fische von natürlich vorkommenden Arten in das Gewässer gelassen.

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