Unfall-Drama in Berlin: Baby nach Crash in Lebensgefahr

Berlin - Bei einem schweren Unfall am Sonntagabend in Reinickendorf wurden insgesamt sechs Menschen verletzt – darunter ein nur einen Monat alter Säugling, der mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

Das Verkehrsunfallkommando sichert den Unfallort.  © Polizei Berlin

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei waren ein 22-jähriger Fahrer und sein 21-jähriger Beifahrer mit einem Mietauto gegen 17.15 Uhr auf der Roedernallee in Richtung Lindauer Allee unterwegs.

In Höhe der Thyssentraße fuhr der Fahrer an den rechten Fahrbahnrand, offenbar um zu wenden. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem Auto eines 32-Jährigen, der ebenfalls in gleicher Richtung unterwegs war.

In dem Wagen saßen neben dem Fahrer eine 31-jährige Frau sowie zwei kleine Kinder im Alter von drei Jahren und einem Monat. Durch die Wucht des Aufpralls wurden alle Insassen verletzt.

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Während die vier Erwachsenen ambulant behandelt werden konnten, traf es die Kleinen deutlich schwerer: Das dreijährige Kind erlitt Verletzungen am Bauch, der Säugling wurde am Kopf lebensgefährlich verletzt. Beide kamen zur stationären Behandlung ins Krankenhaus.

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Die Roedernallee war im Bereich der Unfallstelle rund fünf Stunden voll gesperrt. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 1 (Nord).

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