Baby hat es eilig: Autobahnpolizei will Raser stoppen - und wird kurzerhand zum Geburtshelfer

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Von Monika Wendel

Lübben - Es hat zunächst wie ein Fall von Raserei auf der Autobahn bei Lübben ausgesehen. Aber auf dem Beifahrersitz des Wagens lag eine hochschwangere Frau in den Wehen.

Eigentlich will die Polizei nur einen Raser stoppen - doch plötzlich zählt jede Minute. (Symbolbild)
Eigentlich will die Polizei nur einen Raser stoppen - doch plötzlich zählt jede Minute. (Symbolbild)  © Carsten Rehder/dpa

Schließlich bekam der werdende Vater freie Fahrt - eskortiert von der Autobahnpolizei mit Blaulicht. "Offenbar war das Baby schneller als geplant", teilte die Polizei jetzt zu dem ungewöhnlichen Einsatz vom vergangenen Donnerstag mit. 

Der Autofahrer war auf der A13 zu schnell unterwegs und hielt Sicherheitsabstände nicht ein. Deshalb stoppte die Polizei den Wagen.

Der werdende Vater bat die Beamten aufgeregt um Hilfe. Diese kündigten den Eiltransport dann auch gleich in der Klinik an.

"So konnte in der Geburtsurkunde schließlich doch die Stadt Lübben anstatt einer Straßenkilometrierung als Geburtsort vermerkt werden", hieß es in der Mitteilung der Polizei.

Titelfoto: Carsten Rehder/dpa

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