Bombenfunde in Brandenburg: An mehreren Orten müssen Anwohner Häuser verlassen

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Von Monika Wendel und Sophia-Caroline Kosel

Hohen Neuendorf/Oranienburg/Frankfurt - Rund 3000 Einwohner von Hohen Neuendorf und Oranienburg (Landkreis Oberhavel) müssen am Mittwochmorgen wegen der Sprengung von zwei Weltkriegsbomben ihre Häuser verlassen.

In Brandenburg werden am Mittwoch mehrere Weltkriegsbomben gesprengt. (Symbolbild)
In Brandenburg werden am Mittwoch mehrere Weltkriegsbomben gesprengt. (Symbolbild)  © Friso Gentsch/dpa

Nahezu zeitgleich werden in Frankfurt (Oder) die Häuser an einigen Straßen im Ortsteil Lossow evakuiert, weil dort eine Panzerabwehrmine aus dem Zweiten Weltkrieg kontrolliert gesprengt werden soll.

Jeweils 250 Kilogramm schwere Bomben werden in einem Waldstück zwischen Oranienburg und dem Hohen Neuendorfer Ortsteil Borgsdorf gesprengt.

Auch die S-Bahn-Gleise liegen im Sperrgebiet, so dass der Bahnverkehr ab 8 Uhr beeinträchtigt sei, kündigte die Stadt Hohen Neuendorf an. Betroffen von den Evakuierungen seien unter anderem ein Gartenmarkt und eine Kita. Die Menschen müssen die Sperrgebiete bis 8 Uhr geräumt haben.

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In Frankfurt (Oder) wird rund um den Fundort in der Lindenstraße 14 in Lossow ein Sperrkreis von 500 Metern eingerichtet, wie die Stadt mitteilte. Die Verwaltung beginnt um 8 Uhr mit der Evakuierung der Anwohner, die Sprengung ist für 10 Uhr vorgesehen.

Einsatz soll gegen 16 Uhr abgeschlossen sein

In Borgsdorf gilt ein Sperrkreis mit einem Radius von rund 1200 Metern. Rund 2500 Anwohnende sollen dort insgesamt betroffen sein. Dazu kommen 414 Einwohner in dem betroffenen Gebiet in Oranienburg. Die Kommunen richten Anlaufstellen für Bürger ein - in der Stadthalle Hohen Neuendorf und im Bürgerzentrum in Oranienburg.

Der Einsatz soll gegen 16 Uhr abgeschlossen sein, hieß es. Zur Entwarnung sollen Sirenen ertönen.

Titelfoto: Friso Gentsch/dpa

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