CSD in Cottbus nach Brandanschlag weiter im Visier von Rechtsextremen

Von Monika Wendel

Cottbus - Cottbus feiert am Samstag den Christopher Street Day - begleitet von Verunsicherung nach mutmaßlich rechtsextremen Angriffen. Die Polizei erhöht ihre Sicherheitsvorkehrungen für die Demonstration (16 Uhr) durch die Stadt.

Auch im vergangenen Jahr stellten sich die CSD-Teilnehmer in Cottbus explizit rechten Anfeindungen entgegen. (Archivbild)  © Frank Hammerschmidt/dpa

Die Veranstalter rechnen mit rund 500 Teilnehmenden. Eine Versammlung aus der rechten Szene war bei der Polizei bislang nicht angemeldet. 

Ein Brandanschlag auf ein alternatives Wohnprojekt vor rund eineinhalb Wochen und weitere Angriffe lösten Sorge vor Störaktionen aus.

Im vergangenen Jahr war es beim CSD in Cottbus außerdem zu Protesten aus der rechtsextremen Szene gekommen.

Anzeige

Die jüngsten Attacken lösten auch in der Wirtschaft und bei der Universität in Cottbus viel Solidarität für die Betroffenen aus.

Mehr zum Thema Brandenburg: